DANIEL LIEBL

Ihm liegt das Fotografieren im Blut

daniel_liebl_zfGute Fotos zu „schießen“ ist nicht nur ein Handwerk. Dazu braucht man auch Begeisterung und Emotion. Daniel Liebl (34) liegt diese Emotion im Blut. Das Bemühen, ein Ereignis, ein Erlebnis für die Ewigkeit festzuhalten hat er von seinem Großvater geerbt. Schon in jungen Jahren kam der gebürtige Zirler mit der Filmerei in Kontakt, wenn ihn „der alte Fritz“ zu seinen Streifzügen mitnahm. Mit den Ergebnissen haben die beiden zwar die Verwandtschaft genervt, aber der heutige Pressefotograf hat dabei seine spätere Berufung gefunden.

In jedem Tiroler Ort schon einmal gewesen

Daniel Liebl behauptet gerne, in jedem Tiroler Ort schon einmal gewesen zu sein. Das dürfte der Wahrheit ziemlich nahe kommen, denn Liebl ist kein „normaler“ Fotograf sondern Fotoreporter, dem nicht nur das Motiv wichtig ist sondern auch die Nachricht, heutzutage News genannt, die er mit seinen Fotos transportieren kann. Zahlreiche Medien im In- und Ausland, wie Austria Presseagentur, ORF, ATV, Puls 4, Kronenzeitung, Kurier und Tiroler Tageszeitung haben das schon erkannt und bedienen sich gerne der Produkte des Pressefotografen.

Liebl hat sein Hobby zum Beruf gemacht und schildert seine Tätigkeit so:

Kein Tag ist wie jeder andere. Ich lasse mich davon überraschen, was auf mich zukommt: „Die Einsätze reichen von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel am Innsbrucker Flughafen bis hin zum angeklagten Mörder am Landesgericht. Und genau diese thematische Vielfalt liebe ich.

Um alle interessierten Medien in gleicher Weise beliefern zu können, hat Daniel Liebl die Tiroler Bildagentur „www.zeitungsfoto.at“ gegründet, aus der die Redaktionen die aktuellen Fotos herunterladen können. Alle namhaften Medien im Land und auch darüber hinaus machen bereits Gebrauch davon.

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie bekommst du deine Informationen?

Das ist Berufsgeheimnis, CIA oder FBI verraten ihre Informanten ja auch nicht. Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit ist es mir gelungen, ein dichtes Netzwerk über das ganze Land zu knüpfen. Das kann man ohne weiteres als Erfolgsgeheimnis bezeichnen.

Wie hält man es aus, Tag und Nacht aktuellen Ereignissen nachzujagen?

Kommunikation heißt das Rezept. Aus den Gesprächen mit den Einsatzkräften, den Beteiligten und den Medienkollegen schöpft man die Kraft für die Bewältigung des Dauer-Stresses. Diskretion muss selbstverständlich sein, damit man ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Deshalb gilt: „Schweigen ist Gold!“

Hast du Vorbilder?

Vorbilder gibt es viele. Man braucht sich nur die tollen Fotos bei den diversen Prämierungen anzusehen. Aber ich versuche, niemanden zu kopieren. Denn ich möchte ja selber auch einmal berühmt werden 🙂

Bis du ein Einzelkämpfer oder gibt es Mitstreiter?

Was die Pressefotografie betrifft, habe ich einen kongenialen Partner im Tiroler Unterland. Gemeinsam mit Georg Köchler (ZOOM Tirol) konnten wir schon „so manche Schlacht gewinnen“. Im Bereich der Veranstaltungs- und Hochzeitsfotografie gibt es eine Kooperation mit der WA-BE Werbeagentur von Christoph Benedikt, der für die grafische Umsetzung sorgt.